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Der deutsche Gesetzgeber unter Führung des Familienministerium legte Ende Oktober 2016 mit dem Referentenentwurf für ein Gesetz zur Förderung der Entgelttransparenz zwischen Frauen und Männern vor. Anfang Januar 2017 folgte hierzu der Regierungsentwurf. Ziel der Initiative war die Beseitigung der Entgeltdiskriminierung aufgrund des Geschlechts. Das Gesetz ist schließlich am 6.7.2017 – teilweise mit Übergangsfristen – in Kraft getreten.

Anfang März 2021 hat sich nun die EU-Kommission mit der Vorlage des Richtlinienvorschlags zur Lohntransparenz zur Stärkung des Grundsatzes des gleichen Entgelts dem Thema gewidmet. Es wird damit gerechnet, dass die Richtlinie noch in 2021 in Kraft tritt. Sie soll sowohl auf Arbeitnehmer im privaten als auch im öffentlichen Sektor Anwendung finden. Der Richtlinienvorschlag geht deutlich über die deutschen Anforderungen hinaus.

Vorstand und Aufsichtsrat sollten daher frühzeitig eruieren, inwieweit das Gesetz Änderungen bei der Entgeltstruktur ihres Unternehmens erforderlich macht. Hierzu sind die einzelnen Initiativen auch im Rückblick für Sie zusammengestellt.

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